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Spatenstich Rettungsstation Simmering

Bauarbeiten für neue Rettungsstation starten

Plan der neuen Rettungsstation Simmering, Bild: Söhne und Partner Architekten

"Jetzt geht es los: Die Bauarbeiten für die neue Rettungsstation Simmering starten. Die neue Rettungsstation wird perfekt auf die Bedürfnisse der Wiener Rettung zugeschnitten. Sie sorgt dafür, dass in Simmering und den angrenzenden Bezirken eine noch bessere Versorgung garantiert werden kann", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Mittwoch beim Spatenstich.

Mit dabei beim feierlichen Spatenstich waren auch die Simmeringer Bezirksvorsteherin Renate Angerer sowie Dr. Rainer Gottwald, Leiter der Magistratsabteilung 70, sowie die Personalvertreter Andreas Hörmann und Gerhard Angster.

 

Zur geplanten Architektur
Das vom Architekturbüro Söhne & Partner konzipierte Projekt ist durch die baukünstlerische und funktionale Lösung perfekt auf die Wiener Rettung zugeschnitten. Um der baulichen Vielfalt in der Umgebung der neuen Rettungsstation einen architektonischen Schwerpunkt entgegenzusetzen, wurde der Entwurf bewusst schlicht, gehalten - allerdings mit einem guten Wiedererkennungswert. Die Einsatzgarage schafft Platz für zahlreiche Einsatzfahrzeuge.

Der zweigeschoßige Personaltrakt umfasst Mannschaftsräume sowie Tages- und Nachtruheräume, die gartenseitig angeordnet sind. Die Tagesaufenthaltsräume sind im Erdgeschoss und stehen in direkter Verbindung zum gestalteten Gartenbereich, der als "grüner" Erholungsraum den SanitäterInnen und ÄrztInnen dienen soll. Erschlossen wird die Rettungsstation über das Atrium, einen lichtdurchfluteten Innenraum. Die unmittelbare zentrale Anordnung der Räume um das Atrium bewirkt kurze Wege und Gänge, womit die Ausrückezeiten auf ein Minimum reduziert werden. Die barrierefrei erschlossene Ambulanz befindet sich im unmittelbaren Eingangsbereich des Erdgeschoßes und ist mit der Stationsführung direkt räumlich verbunden. Die Stationsführung hat direkten Blickkontakt in Garage und Garderobe sowie auf die Straße und Schleuse und kann durch diese Situierung alle Abläufe in der Station wahrnehmen.

 

Der Personaltrakt entspricht dem Niedrigenergiehausstandard. Die Fertigstellung ist für 2013 geplant, die Baukosten belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro. (Quelle: Rathauskorrespondenz)