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Tuschak: "Freier Bildungszugang"

Forderung der HG1 - Jugend

Bildung ist eines der höchsten Güter unseres Lebens und muss daher für alle frei zugänglich sein. Soweit die Vision. Ob und welchen Bildungszugang Junge erhalten, hängt in den meisten Fällen davon ab, wie viel die Eltern im Börserl und welche Bildung sie haben.

  • Sind schon die Eltern AkademikerInnen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Kinder studieren (62 Prozent).
  • Bei SchülerInnen der 1. Klasse AHS verfügen 22 Prozent der Familien über ein Haushaltsnettoeinkommen bis 1.500 Euro und 45 Prozent über mehr als 2.400 Euro.
  • Das Haushaltsnettoeinkommen von Familien mit Kindern, die die 1. Klasse Hauptschule besuchen, liegt zu 31 Prozent bei bis zu 1.500 Euro und nur zu 28 Prozent bei mehr als 2.400 Euro.

Diese Unterschiede werden mit zunehmender Schulstufe immer deutlicher. Je schwächer die Bildung junger Menschen, desto höher ist das Risiko, später einmal arbeitslos zu werden und auch länger arbeitslos zu bleiben. Deshalb sind Investitionen in die Bildung die beste Arbeitsmarktpolitik, und richtige Arbeitsmarktpolitik ist die beste Armutsvermeidungspolitik.

 

Bildung ist aber nicht nur Einkommensbeschaffung für die Einzelnen, sondern auch wichtige soziale Komponente und wesentlicher Faktor für die gesellschaftliche, kulturelle und demokratiepolitische Entwicklung eines Landes. Daher werden wir uns als Jugendvertrauenspersonen und Gewerkschaftsjugend auch weiterhin für einen freien Bildungszugang einsetzen.

 

Nicole Tuschak, Jugendvorsitzende der Hauptgruppe 1