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Unterstellungen bitte unterlassen!

FSG-Kniezanrek mahnt VP-Kenesei: Wahlhysterie sei kein Grund für pauschale Verdächtigungen!

Rathaus c) Karin Zauner

"70.000 Menschen pauschal unter Korruptionsverdacht zu stellen, ist keine Kleinigkeit. Wir fordern eine klare Entschuldigung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Wiener Magistrats für diese unverschämte Unterstellung", erklärte heute, Dienstag, der Sekretär der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (FSG/GdG-KMSfB), Erich Kniezanrek, zu Anschuldigungen der Wiener VP.

 

Generalverdacht gegen alle Bediensteten ist verantwortungslos
"Korruption ist eine durch nichts zu entschuldigende Straftat. Ihre Aufdeckung und gerichtliche Verfolgung hat unsere volle Unterstützung. Aber aus den Vergehen einzelner schwarzer Schafe einen Generalverdacht gegen den gesamten Wiener Magistrat und seine MitarbeiterInnen zu schüren, ist schlicht verantwortungslos", sagte Kniezanrek. Durch haltlose Behauptungen - wie etwa, in Wien sei "Korruption an der Tagesordnung" oder die Stadt sei "ein Selbstbedienungsladen" - Misstrauen zu schüren, ist verantwortungslos und grenzt an Demagogie.

 

VP scheint die Nerven zu verlieren 

"Wir haben dafür Verständnis, dass die Wiener VP angesichts ihrer aktuellen Umfrageergebnisse vor der Wiener Wahl zunehmend die Nerven verliert. Aber das ist keine Rechtfertigung für eine derartige Entgleisung. Die Beschäftigten der Stadt, ihrer Betriebe und Unternehmungen leisten hervorragende Arbeit zur vollen Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger. Dafür gebührt ihnen Lob, nicht Rufmord", schloss der Sekretär der GdG-KMSfB.

 

(Quelle: www.ots.at)