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Weihnachten 2010 - Urlaubsregelung

Grund: der 25. Dez. und 1. Jän. fallen auf einen Samstag

Weihnachten c) Alice Popkorn, flickr.com

Die Temperaturen sind in den letzten Tagen gefallen, in den Lebensmittelgeschäften sind die ersten Lebkuchen zu finden. Es ist also Zeit sich Gedanken über den Weihnachtsurlaub zu machen, vor allem da im Jahr 2010 eine ganz besondere Situation für Bedienstete mit Fünf-Tage-Woche eintritt. Sowohl der 25. Dezember 2010 als auch der 1. Jänner 2011 fallen diesmal auf einen Samstag, dies bedeutet dass für die Bediensteten die durchgehend von 24. Dezember 2010 bis einschließlich 31. Dezember 2010 auf Urlaub sind und den Dienst erst am 3. Jänner 2011 wieder antreten insgesamt 16 Stunden gutzuschreiben sind. Siehe dazu auch untenstehenden Auszug aus den gesetzlichen Bestimmungen. Es wird aber darauf hingewiesen, dass Urlaub selbstverständlich mit dem Dienstgeber zu vereinbaren und auf die dienstlichen Erfordernisse Rücksicht zu nehmen ist. Achtung: Die Kombination mit Zeitausgleich ist nicht möglich!

 

2.4. Sonderbestimmung für Bedienstete mit Fünf-Tage-Woche
(§ 46 Abs. 7 DO 1994 bzw. § 23 Abs. 8 VBO 1995)


Fällt bei einer oder einem Bediensteten, deren oder dessen Arbeitszeit auf fünf Tage verteilt ist und die oder der regelmäßig am Samstag dienstfrei hat, nach dem Urlaubsantritt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Samstag, erhöht sich das ihr oder ihm zustehende Ausmaß des Erholungsurlaubes um acht Stunden, sofern im Zusammenhang mit dem Samstag ein Erholungsurlaub von mindestens 5 Arbeitstagen verbraucht wird. Bei Teilzeitbeschäftigten mit Fünf-Tage-Woche sind die angegebenen acht Stunden entsprechend zu kürzen (vgl. Punkt I.2.5.).


Der Zusammenhang zwischen dem verbrauchten Erholungsurlaub von mindestens 5 Arbeitstagen und dem Samstag ist gewahrt, wenn der Erholungsurlaub vor dem in Rede stehenden Samstag angetreten wurde und den Samstag einschließt oder am Freitag vor dem mit einem Feiertag zusammenfallenden Samstag endet. Die Regelung gilt sinngemäß auch für Bedienstete mit Fünf-Tage-Woche, die regelmäßig an einem anderen Werktag als dem Samstag dienstfrei haben.


Fallen sowohl der 25. Dezember als auch der darauffolgende 1. Jänner auf einen Samstag, so erhöht sich das der oder dem Bediensteten zustehende Ausmaß des Erholungsurlaubes um zwei Arbeitstage, wenn der Erholungsurlaub spätestens am 24. Dezember beginnt und die oder der Bedienstete zumindest am 31. Dezember noch auf Urlaub ist, den Dienst also frühestens am 3. Jänner wieder antritt. Dabei sind für den 25. Dezember acht Stunden im auslaufenden Jahr und für den 1. Jänner acht Stunden im neuen Jahr gutzuschreiben. Zeitausgleich gilt nicht als Erholungsurlaub. Der Urlaub muss durchgehend in Anspruch genommen werden.