News Archiv Beiträge 

Weitergelaufen wie ein Uhrwerk

Geburtenanmeldung, Reisepassausstellung, amtliche Abmeldung – MitarbeiterInnen der Standesämter und Bezirksämter halten die Verwaltung aufrecht, auch wenn eine Stadt fast still steht.

Amtswege waren nur unter strikter Einhaltung aller COVID-19-Sicherheitsbestimmungen möglich @PID/Horst Lassnig

Die Kernaufgaben der Magistratischen Bezirksämter und Standesämter, wie etwa die Beurkundung von Geburten oder Todesfällen, von Meldeadressen, Gewerbeanmeldungen oder Religionsaustritten, aber auch die Ausstellung vonR eisepässen und Personalausweisen oder Verlustanzeigen, müssen auch dann gewährleiste tsein, wenn ein ganzes Land wegen eines gefährlichen Virus auf Notbetrieb umschaltet. Denn das Standesamt und die Magistratischen Bezirksämter sind notwendig, um das System aufrecht zu erhalten.

Trotz eingeschränktem KundInnenverkehr wurden alle Anliegen - soweit elektronisch möglich - prompt erledigt, sei es mit entsprechendem Abstand zu den KollegInnen in der Dienststelle oder im Home-Office. War dennoch ein persönlicher Kontakt erforderlich, wurde einTermin unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen für das unaufschiebbare Anliegen vereinbart.

Vieles wurde aufgeschoben

Knapp 1.000 "Notfallerledigungen" und mehr als 50.000 Erledigungen aufgrund vor Ort abgegebener Anträge wurden zwischen 16. März und Mitte Mai erledigt - im Jahr davor waren es knapp 214.000. Verlustanzeigen oder das Abholen von Fundgegenständen, aber auch Gewerbeanmeldungen, Parkpickerlanträge bzw. die Bekanntgabe von Religionsaustritten haben viele WienerInnen wohl aufgeschoben. Was manche sicher sehr geschmerzt hat: Zwischen dem 16. März und dem 3. Mai konnten in Wien weder Eheschließungen noch Verpartnerungen stattfinden.

roman.amri(at)wien.gv.at

kurt.mrzena-merdinger(at)wien.gv.at

"Auch in dieser schwierigen Zeit konnte man
sich auf das einwandfreie Funktionieren der
Verwaltung verlassen."