Themen Förderung Frauen 

Wert der Arbeit

Wohlstand für möglichst viele Menschen und sozialer Frieden hängen zusammen. Nach diesem Grundprinzip handelt Wien seit Jahrzehnten. Viele Errungenschaften des roten Wien auf die wir nach wie vor stolz sind, stammen aus der ArbeiterInnenbewegung. Deswegen ist es auch heute wichtig hinzuhören, was die arbeitende Bevölkerung braucht. Ein Einkommen zum Auskommen ist Grundvoraussetzung für eine eigenständige und gesicherte Existenz. Denn Arbeit ist aber mehr als Geld verdienen. Arbeit soll Entfaltungsspielräume bieten. Sie soll Wahlmöglichkeiten eröffnen und Teilhabe an der gesellschaftlichen Entwicklung ermöglichen. Neben der bezahlten Arbeit gibt es das weite Feld der unbezahlten Arbeit. Arbeit, egal in welchem Zusammenhang muss fair bewertet werden.

Recht auf (Vollzeit)Beschäftigung

Kalenderwoche 38

  • Das Einkommen soll ein menschenwürdiges Leben in der Gesellschaft ermöglichen
  • Es braucht planbare Arbeitszeiten, damit eine Teilhabe an Kultur, Sozialkontakten,
    ehrenamtlicher Tätigkeiten machbar ist, mit entsprechender Flexibilität für die
    MitarbeiterInnen.
  • Die Gestaltung der Freizeit hängt vom Einkommen ab, jetzt und in Zukunft
    (Pensionsanspruch)
  • Die Nutzung von unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen darf nicht zu einem
    Karrierenachteil führen.
  • Prekäre Arbeitsverhältnisse sind existenzbedrohend und werden daher abgelehnt.
    Prekäre und/oder moderne Arbeitsformen (z.B. Crowdworking) müssen
    arbeitsrechtliche Mindeststandards enthalten (z.B. Arbeitszeiten, Absicherung und
    Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Pensionsanspruch u.a.m.).

Unsere Forderungen:

  • Prekäre Arbeitsformen müssen arbeitsrechtliche Mindeststandards enthalten
  • Lebensarbeitszeit – 45 Jahre sind genug

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In den nächsten Wochen finden Sie hier mehr zu:

  • Recht auf (Vollzeit) Beschäftigung – KW 38
  • Arbeit braucht Regeln – KW 39   
  • Bildung ist durch nichts zu ersetzen – KW 40
  • Leben und arbeiten in Wien (Umwelt - Umfeld – Klima) – KW 41

Wir GewerkschafterInnen sind es gewohnt, immer auf das große Ganze zu schauen, Entwicklungen zu analysieren und mitzugestalten. Darum wissen wir, was wichtig ist für langanhaltende und tragfähige Lösungen.

 

Dazu braucht es:

  partnerschaftlichen Dialog,

  Fokus auf Zusammenhalt,

  pragmatische Lösungsansätze,

  Handschlagqualität,

  ein humanes Menschenbild (jeder Mensch ist gleich viel wert, ArbeitnehmerInnen dürfen nicht auf reine Kostenfaktoren reduziert werden)

  die Bereitschaft zu investieren, um langfristig Verbesserungen zu erreichen.

 

Für weitere Fragen steht Ihnen die Frauenvorsitzende der Hauptgruppe 1 zur Verfügung:

Regina Müller
1., Zelinkagasse 4, 1. Stock
Telefon: +43 1 4000-83902
Mobil: +43 676 8118-59243
Fax: +43 1 4000-50243
Mail: regina.mueller(at)wien.gv.at